Die schönsten Strecken
Mazedonien und seine Highlights
Als Highlight für fünf Tage Mazedonien ist zu empfehlen, sich in einer der zahlreichen Felsnischen an der Adriaküste einzunisten.
Skopje
Stadtplan und weitere Informationen: www.skopjeonline.com.mk
472 km südlich von Belgrad. Selbst Griechenlandsüchtlinge könnten acht Stunden nach Belgrad wieder einen Stopp vertragen oder gar einen netten Abstecher. Mazedoniens Hauptstadt (580.000 Einw.) ist beileibe keine Schönheit, trotz abgemagerter Altstadt zu Füßen der Burgruine. Ständige Erdbeben haben ganze Arbeit geleistet. Reizvoller als ein Skopje-Aufenthalt ist der Ausflug zum wildromantischen Ohridsee an der albanischen Grenze.
Bitola
229 km südlich von Skopje. Die drittgrößte Stadt des Landes (140.000 Einw.) kauert sich zwischen Pelagonija-Sümpfen und dem 2600 m-Klotz Perister (Nationalpark) in die Landschaft. Bitola besitzt mit osmanischer Architektur, Jeni Dzami-Moschee, Mosa Pijade-Galerie und dem Bazar Stara Carsija einen ganz eigenen Charme. Am meisten überwältigen aber die römischen Ruinen von Heraclea südlich des Bahnhofs. Die fortdauernden Ausgrabungen versprechen noch einiges, freigelegt sind aber schon Bäder, Portikus und Theater.
Nur teure Hotels, also nach Römervisite per Bus ab nach Ohrid (1½ Std.). Bahnhof und Busbahnhof (Gepäckaufbewahrung) 15 Min. südlich der Altstadt, durch den Stadtpark. Züge von und nach Skopje (3-4 Std.), Nacht-Express nach Belgrad (11 Std.), nix nach Griechenland.
Ohrid & Ohrid-See
Infos: www.ohrid.de
Stadtplan: www.ohrid.org.mk
Touristisches Zentrum des Landes, 80 km westlich von Bitola. Die Stadt Ohrid (26.000 Einw.) wimmelt von serbischen und albanischen Andenken an eine wechselvolle Geschichte. Im glasklaren Ohrid-See (steht auf der Welterbeliste der UNESCO) macht Baden noch Freude, und die heimischen Forellen und Karpfen sind ein Genuss.