Luxemburg - A-Z

Küche, Kunst, Kultur

Wissenswertes zu Luxemburg

Gäste

Über 2 Mio. jährlich, vor allem Campingtouristen. Deutsche stehen zahlenmäßig nach Belgiern und Niederländern an dritter Stelle.
Lieber erstmal zurückhaltend auftreten, Gespräche auch mal mit einem französischen "bonjour" beginnen oder, für Mutige, mit einem moselfränkischen "Mojenn" (mit Betonung auf der ersten Silbe; zu jeder Tages- und Nachtzeit). Die Letzebuerger lieben ihr Ländchen und reagieren empfindlich auf großmäulig auftretende Teutonen oder an allem (vor allem am Essen) herummäkelnde Franzosen.

Küche

Im Restaurant französisch inspiriert, zu Hause eher deftige Hausmannskost: Kniddelen (Mehlknödel), Träipen (Blutwurst) usw.

Landschaft

Alle Nase lang Burgruinen und Festungen - Anzeichen für eine wechselhafte Geschichte. Die bewaldeten Ardennenhügel im Norden geben ein friedliches Bild ab, die Weiden und Äcker in der Mitte ein saftig-grünes, die Weinberge im Moseltag ein liebliches. Kanufahren, Angeln, Radeln und Zelten machen hier noch so richtig Spaß!

Spielcasino

Mondorf, das einzige im "Ländchen"; wer hier seine Reisegroschen auf den Kopf haut, hat´s wenigstens nicht weit bis nach Hause. Die Orangerie des Kurpark liegt schon auf französischem Staatsgebiet!

Sprache

Alle Luxemburger sprechen Letzebuergesch, das sich aus einem moselfränkig-alemannischen Dialekt entwickelt hat, daneben Französisch (gerne) und Deutsch (manchmal nicht so gerne). Französisch hält für offizielle Gelegenheiten her, in der Schule wird aber als erste Fremdsprache das vertrautere Deutsche gelehrt; in den beiden Tageszeitungen findet man beides. Auch gibt´s beim Bäcker Croissants und nebenan beim Metzger Schweinereien. Wenn´s persönlich wird, schreiben die Luxemburger wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: luxemburgisch eben (z.B. in Todesanzeigen).

Wandern

Vorbildliches, dichtes Netz markierter Wanderwege (randonnées pédestres). Zu empfehlen die Landstriche nördlich von Luxemburg-Stadt ("Pfad der sieben Schlösser" und "Pfad der kleinen Schweiz"). Genaueres erfährt man bei allen Verkehrsämtern und CFL-Büros (Bahnrundwanderwege). "Herbergshopping" zwischen Alzette, Mosel und Sauer möglich.

Wein, Weib & Gesang

Spritzige Rivaner und Auxerrois, aber auch Riesling, Pinot gris und Elbling gedeihen an den sanft geschwungenen Hängen der moselanischen "Wäistross" (Weinmuseen in Ehnen und Bech-Kleinmacher). Ab August wird der Junge auf Weinfesten ausgiebig getestet und verglichen (schmeckt ganz anders als deutscher Mosel, versprochen!).